Schüler:innen-Haushalt

Im Schuljahr 2024/25 hat der Förderverein das Projekt Schüler:innen-Haushalt angestoßen und weitestgehend umgesetzt. Dabei koordiniert, begleitet und finanziert der Förderverein die Einführung eines SV-Budgets am Leibniz-Gymnasium, über das die Schülervertretung eigenverantwortlich entscheiden kann. 

Das Projekt hat zum Ziel, dass die Schüler:innen eigenverantwortlich über die Verwendung eigener  Mittel entscheiden und die damit finanzierten Projekte selbst umsetzen. Die Verwaltung der Mittel übernimmt ein:e von der SV gewählte:r Finanzbeauftragte:r, der das Budgetkonto führt und abrechnet. Von der SV gewählte Rechnungsprüfer:innen prüfen die Kontoführung zweimal jährlich und erstellen einen Prüfbericht. Die Abrechnungen und Prüfberichte erhält der Förderverein zur Entlastung des Kassenwarts bei der Mitgliederversammlung.

Im Unterschied zur Initiative Schüler:innenHaushalt der Servicestelle Jugendbeteiligung findet der Schüler:innen-Haushalt am Leibniz-Gymnasium vollständig unter der Regie der Klassen- und Stufensprecher in der SV und ihrem Vorstand statt. Das Projekt wurde im Herbst 2024 über ein Konzeptpapier des Fördervereins angestoßen und durchlief während des Schuljahres viele Schulgremien. Die Vorbereitungen findet mit der Verabschiedung einer aktualisierten SV-Satzung während der SV-Fahrt zu Beginn des kommenden Schuljahres ihren Abschluss. Im Schuljahr 2025/26 soll der Haushalt zum ersten Mal ausgereicht werden. Den Rahmen und die Höhe der Ausschüttung hat der Förderverein auf seiner Mitgliederversammlung im Frührjahr 2025 bereits beschlossen: 400,- EUR Festbetrag zuzüglich eines flexiblen Betrages von 5,- EUR pro Mitglied (Stichtag 1. Januar des jeweiligen Jahres) pro Kalenderjahr. Der Beitritt zum Förderverein lohnt sich damit doppelt - 5,- EUR des Mitgliedsbeitrags kommen direkt den Schüler:innen zugute.

SV-Fahrt 2025

Für die Durchführung der SV-Fahrt und die dabei anstehende Fertigstellung des Schüler:innen-Haushalts hat der Förderverein eine Projektförderung bei der Berliner Landeszentrale für Politische Bildung beantragt. Im Juni wurde der Antrag positiv beschieden und so können dieses Jahr die Fahrtkosten für die einzelnen Klassensprecher erheblich reduziert werden.